Die Anerkennung, Würdigung und die Publizierung vorbildlicher Personalratsarbeit


Ohne die stetige Einsatzbereitschaft und permanente Motivation der Personalräte, sich für die Belange der Beschäftigten einzusetzen, blieben viele und vieles auf der Strecke. Doch was dem Dienstherr häufig ein Dorn im Auge ist, wird von der Belegschaft oft genug als »Dienstleistung« angesehen. Statt Anerkennung und Bestätigung gibt es von beiden Seiten häufig nur Kritik
an der Arbeit des Personalrats.

Genau hier will der »Deutsche Personalräte-Preis« ein Zeichen setzen:

Ausgezeichnet und gewürdigt werden konkrete Projekte aus den Jahren 2009-2012 – unabhängig davon, ob sie von einzelnen Personalratsmitgliedern, kompletten Gre-mien oder auch dienststellenübergreifenden PR-Koope-rationen durchgeführt worden sind. Diese Auszeichnung soll Personalräte motivieren, sich weiter aktiv, kreativ und gestaltend für die Bewältigung von Krisen und die Erhaltung und Schaffung von vollwertigen Arbeitsplätzen einzusetzen.

Vorrangig stehen beim »Deutschen Personalräte-Preis« die offizielle Ehrung der Preisträger, die Präsentation der nominierten Projekte auf dem »Schöneberger Forum« und in der Zeitschrift »Der Personalrat« sowie die Würdigung aller Teilnehmer im Vordergrund. Daher ist der »Deutsche Personalräte-Preis« als hochrangige Auszeichnung bewusst nicht mit einem Geldpreis dotiert.

Das »Schöneberger Forum« und die Zeitschrift »Der Personalrat«“ sind die Foren, in denen die ausge-zeichneten und nominierten Beiträge dokumentiert und publiziert und von den Beteiligten selbst vorgestellt werden.

Die Würdigung der Projekte und die Überreichung der Auszeichnungen und Urkunden finden statt im Rahmen des »Schöneberger Forums«, das jeweils im November in Berlin veranstaltet wird.


»Die betriebliche Mitbestimmung gehört wesentlich zu unserer Arbeitsgesellschaft. Gerade in schwierigen Zeiten sind Personalräte nicht weg zu denken. Ihre Arbeit ist für Motivation und Leistungsfähigkeit der Beschäftigten unverzichtbar.

Der Deutsche Personalräte-Preis soll dazu beitragen, das Engagement von Personalräten gesellschaftlich stärker bekannt zu machen. Darum möchte ich alle Personalvertretungsgremien ermutigen, sich mit ihren Projekten zu beteiligen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!«

Ingrid Sehrbrock

Stellvertretende Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes





Förderer des Deutschen Personalräte-Preises
HUK Coburg